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Häuser in Klasse G weisen in der Regel einen Endenergiebedarf zwischen 200 und 250 kWh pro Quadratmeter und Jahr auf. Das ist deutlich schlechter als der heutige Baustandard – moderne Neubauten liegen oft unter 50 kWh/(m²·a).

Typische betroffene Gebäude:

  • Altbauten vor 1970 ohne grundlegende Sanierung
  • Häuser mit einfacher Bauweise und ohne moderne Wärmedämmung
  • Immobilien mit veralteter Heiztechnik und schlechter Gebäudehülle

Energieeffizienzklassen im Überblick

Energieeffizienzklassen im Überblick

Energieeffizienzklasse G – gut oder schlecht?

Klare Antwort: schlecht – und mit akutem Sanierungsbedarf.

Eine Einstufung in Energieeffizienzklasse G bedeutet, dass Ihr Haus zu den energetisch ineffizientesten Gebäuden gehört. Der Wärmeverlust ist hoch, die Heizkosten sind oft doppelt so hoch wie bei einem modernen Haus, und der Wohnkomfort leidet spürbar. In vielen Fällen schreibt das Gebäudeenergiegesetz (GEG) sogar vor, dass bei einem Eigentümerwechsel bestimmte Sanierungsmaßnahmen verpflichtend sind. Wer jetzt handelt, kann nicht nur den Energieverbrauch deutlich reduzieren, sondern auch den Immobilienwert steigern und von besonders hohen staatlichen Förderungen profitieren.

Herausforderungen:

  • Sehr hohe Heizkosten: Gebäude in Klasse G verlieren viel Wärme über Dach, Fassade und Keller. Die Heizkosten können doppelt so hoch sein wie bei einem gut gedämmten Haus.
  • Wertverlust: Immobilienkäufer achten zunehmend auf die Energieeffizienz. Eine schlechte Klasse kann den Marktwert deutlich mindern.
  • Gesetzliche Anforderungen: Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) schreibt bei sehr ineffizienten Gebäuden in bestimmten Fällen – z. B. bei Eigentümerwechsel – energetische Mindestmaßnahmen vor.
  • Hohe CO₂-Emissionen: Schlechte Dämmung und veraltete Technik belasten die Umwelt erheblich.

Chancen:

  • Häuser in Klasse G haben das größte Verbesserungspotenzial.
  • Mit gezielter Hausdämmung lassen sich Energieverbrauch und Heizkosten um 50 % oder mehr senken.
  • Förderquoten sind hier besonders hoch, weil die Ausgangssituation so schlecht ist.

Typische Merkmale eines Hauses mit Klasse G

  • Baujahr vor 1970 und keine umfassende Modernisierung
  • fehlende Dämmung an Dach, Außenwänden und Kellerdecke
  • Einfachverglaste Fenster oder stark veraltete Isolierverglasung
  • veraltete Heizsysteme wie alte Ölheizungen oder Gaskessel ohne Brennwerttechnik
  • Wärmebrücken an Dachanschlüssen, Fensterlaibungen, Rollladenkästen oder Bodenplatten
  • undichte Gebäudehülle, die für Zugluft sorgt

Diese Faktoren führen zu einem enormen Energieverbrauch und unangenehmen Wohnbedingungen.

Wie kann man von Energieeffizienzklasse G deutlich aufwerten?

Bei Klasse G ist meist eine umfassende energetische Sanierung erforderlich. Das bedeutet, mehrere Bereiche des Hauses müssen gleichzeitig oder nacheinander energetisch verbessert werden.

Pluimers ist darauf spezialisiert, mit maßgeschneiderten Dämmkonzepten die Energieeffizienz nachhaltig zu steigern – entweder als Komplettlösung oder Schritt für Schritt.

Dachdämmung

  • bis zu 30 % der Heizenergie entweicht über ein ungedämmtes Dach.
  • Durch eine professionelle Dachdämmung wird diese Verlustquelle fast vollständig geschlossen.
  • Verbesserte Dämmung sorgt auch im Sommer für kühle Räume.
  • Kann als Aufsparren-, Zwischensparren- oder Einblasdämmung umgesetzt werden.

Fassadendämmung / Kerndämmung

  • Außenwände sind die größte Fläche der Gebäudehülle – und eine große Schwachstelle.
  • Bei zweischaligem Mauerwerk kann eine Kerndämmung schnell, sauber und kostengünstig umgesetzt werden.
  • Reduziert Wärmeverluste deutlich und steigert den Wohnkomfort.

Fußbodendämmung

  • Günstige Maßnahme mit großer Wirkung: Verhindert, dass Wärme aus den Wohnräumen in unbeheizte Keller entweicht.
  • Kann in kurzer Zeit ohne großen Eingriff umgesetzt werden.

Einblasdämmung

  • Schnelle und flexible Lösung für schwer zugängliche Bereiche wie Dachschrägen oder Hohlwände.
  • Minimaler Baustellenaufwand, großer Effekt.

Sprühdämmung

  • Lückenlose, winddichte Isolierung – ideal für komplexe Bauteile.
  • Besonders effektiv in Kombination mit anderen Dämmmaßnahmen.

Beste und günstigste Einstiege

  • Günstiger Einstieg: Eine Kellerdeckendämmung bzw. Fußbodendämmung ist oft der schnellste und kostengünstigste erste Schritt. Sie reduziert Wärmeverluste zum unbeheizten Keller sofort, verbessert den Wohnkomfort spürbar und ist in vielen Fällen BAFA-förderfähig.
  • Effektivster Hebel: Die Kombination aus Dachdämmung und Fassadendämmung schließt die größten Energieverlustquellen des Hauses. Diese Maßnahmen können den Heizenergiebedarf um bis zu 50 % senken und sorgen für eine deutliche Verbesserung der Energieeffizienzklasse.
  • Schnell umsetzbar: Eine Kerndämmung oder Einblasdämmung lässt sich in kurzer Bauzeit umsetzen, oft ohne große Baustelle. Beide Maßnahmen bieten einen hohen Dämmwert und sind ideal, um schnell messbare Effekte zu erzielen.

Welche Vorteile bringt eine Sanierung?

  • Halbierung der Heizkosten oder besser
  • Deutlich gestiegener Wohnkomfort
  • Wertsteigerung der Immobilie
  • Maximale Fördermittel für Maßnahmenpakete
  • Nachhaltigkeit – deutliche CO₂-Einsparung

Förderprogramme für Häuser mit Klasse G

Gerade bei Gebäuden mit einer sehr schlechten Energieeffizienzklasse wie G sind die Fördersätze besonders attraktiv, weil der Sanierungsbedarf hoch ist und das Einsparpotenzial entsprechend groß.

  • BAFA-Zuschüsse: Bis zu 20 % der Kosten für förderfähige Einzelmaßnahmen wie Dachdämmung, Fußbodendämmung oder Kerndämmung.
  • KfW-Förderung: Zinsgünstige Kredite mit Tilgungszuschuss bei Sanierung zum Effizienzhaus – ideal für größere Maßnahmenpakete.
  • iSFP-Bonus: Zusätzlich 5 % Förderung bei Umsetzung eines individuellen Sanierungsfahrplans – besonders lohnend, wenn mehrere Maßnahmen kombiniert werden.
  • Steuerliche Absetzbarkeit: Bis zu 20 % der Sanierungskosten können über drei Jahre steuerlich geltend gemacht werden.

Tipp: Wer Maßnahmen clever kombiniert, kann so Förderungen von 25 % und mehr erreichen und die Amortisationszeit der Sanierung deutlich verkürzen.

Warum Pluimers? Ihr Partner für die Sanierung von Häusern

  • Über 40 Jahre Erfahrung in der energetischen Sanierung
  • Spezialist für Dachdämmung, Fassadendämmung, Kellerdeckendämmung, Kerndämmung, Einblas- und Sprühdämmung
  • Komplettlösungen oder Sanierung in Etappen
  • Individuelle Beratung vor Ort für maßgeschneiderte Lösungen
  • Unterstützung bei BAFA- und KfW-Förderanträgen

Häufig gestellte Fragen zur Energieeffizienzklasse G

Welche Energieklasse muss saniert werden?

Bei sehr schlechten Energieklassen wie G oder H kann das Gebäudeenergiegesetz eine Sanierungspflicht vorsehen, insbesondere, wenn die Immobilie den Eigentümer wechselt. Das betrifft oft Dämmung und Heiztechnik.

Welche Häuser fallen unter die Sanierungspflicht?

Vor allem unsanierte Altbauten mit schlechter Dämmung und veralteter Heizung. Bei Kauf oder Erbschaft müssen Eigentümer bestimmte energetische Mindestmaßnahmen durchführen.

Welche Energieklasse muss ein altes Haus haben?

Es gibt keine feste Pflicht für eine bestimmte Energieklasse, aber für Wertstabilität und niedrige Betriebskosten ist mindestens Klasse D anzustreben.

Welche Effizienzklasse bis wann?

EU-weit gibt es Pläne, dass Gebäude mit sehr schlechter Klasse bis 2030 auf ein besseres Niveau gebracht werden müssen. Die genauen Fristen hängen jedoch von nationalen Gesetzen ab.

Jetzt handeln – kostenlose Erstberatung zur Energieeffizienz

Je eher Sie mit der Sanierung starten, desto schneller profitieren Sie von niedrigeren Heizkosten, höherem Wohnkomfort und besseren Förderkonditionen.

Kontaktieren Sie uns für eine kostenlose und unverbindliche Erstberatung.

Disclaimer

Die Informationen in diesem Blog dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Obwohl der Inhalt mit größter Sorgfalt erstellt wurde, übernehmen wir keine Gewähr für Vollständigkeit, Aktualität oder Richtigkeit.

Die Anwendung der beschriebenen Methoden oder Empfehlungen erfolgt auf eigenes Risiko.

Bitte konsultieren Sie stets ein anerkanntes Dämmunternehmen oder einen bautechnischen Fachberater, bevor Sie Entscheidungen treffen oder Arbeiten durchführen.

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