Für Käufer, Verkäufer, Vermieter und Eigentümer ist diese Einstufung ein klares Signal: Ohne Sanierung ist die Nutzung langfristig weder wirtschaftlich noch gesetzlich gesichert.
Energieeffizienzklassen im Überblick

Energieeffizienzklasse H – gut oder schlecht?
Eindeutig schlecht – und mit dringendem Sanierungsbedarf.
Ein Haus mit Klasse H verursacht die höchsten Energieverluste und Heizkosten, erschwert den Verkauf, kann in vielen Fällen nicht vermietet werden und unterliegt möglicherweise einer gesetzlichen Sanierungspflicht nach dem Gebäudeenergiegesetz (GEG).
Besonders kritisch: Je länger Sie warten, desto teurer wird die Sanierung. Das liegt einerseits an den steigenden Energiekosten und andererseits an möglichen verschärften gesetzlichen Anforderungen.
Wie erkennt man ein Haus mit Klasse H?
Typische Anzeichen:
- Keine oder nur minimale Dämmung an Dach, Fassade oder Kellerdecke
- Heiztechnik aus den 70er-/80er-Jahren oder älter
- Einfachverglasung, starke Wärmebrücken, Zugluft
- Gebäude vor 1970 errichtet und nie umfassend modernisiert
Das Ergebnis: Wärme entweicht ungehindert, Heizkosten explodieren und der Wohnkomfort leidet massiv.
Welche Sanierungsmaßnahmen sind notwendig?
Ein Haus mit Energieeffizienzklasse H bedeutet fast immer: enorme Wärmeverluste, sehr hohe Heizkosten und dringenden Sanierungsbedarf.
Gerade hier kann Pluimers mit den richtigen Dämmmaßnahmen den größten Unterschied machen – sowohl in der Energiebilanz als auch im Immobilienwert.
Unsere Lösungen für die energetische Sanierung von Klasse H im Überblick:
- Fassadendämmung – Außenwände sind oft die größte Schwachstelle bei Altbauten. Eine professionelle Fassadendämmung reduziert den Wärmeverlust massiv, verbessert das Raumklima und kann den Energieverbrauch deutlich senken.
- Dachdämmung – Über das Dach entweicht bei unsanierten Gebäuden bis zu 30 % der Heizwärme. Eine Dachdämmung ist daher einer der effektivsten Schritte, um sofort Energiekosten zu sparen. In Kombination mit der Fassadendämmung lassen sich meist mehrere Effizienzklassen auf einmal überspringen.
- Fußbodendämmung – Eine vergleichsweise kostengünstige Maßnahme mit direkter Wirkung. Durch die Dämmung der Kellerdecke bleiben Böden im Erdgeschoss warm, und Wärmeverluste zu unbeheizten Kellerräumen werden deutlich reduziert.
- Kerndämmung – Falls ein zweischaliges Mauerwerk vorhanden ist, lässt sich die Hohlschicht schnell und sauber mit Dämmmaterial füllen. Diese Maßnahme ist besonders geeignet für bewohnte Häuser, da sie ohne große Baustelle umgesetzt wird.
- Einblasdämmung – Ideal für Dachschrägen, Hohlwände und schwer zugängliche Bereiche. Sie bietet eine sehr gute Dämmwirkung bei kurzer Bauzeit.
- Sprühdämmung – Sorgt für eine lückenlose und winddichte Isolierung, auch an komplexen Bauteilen, und verbessert die Luftdichtheit des Gebäudes nachhaltig.
Unser Tipp für Klasse H: Wer von der schlechtesten Energieklasse auf eine deutlich bessere Stufe kommen möchte, sollte mehrere Dämmmaßnahmen kombinieren. Besonders effektiv ist die Verbindung aus Dach-, Fassaden- und Kellerdeckendämmung. So lassen sich nicht nur Heizkosten drastisch senken, sondern auch die höchsten Fördersätze sichern – oft bis zu 25 % Zuschuss plus iSFP-Bonus.
Vorteile einer Sanierung von Klasse H
- Enorme Heizkostensenkung – oft mehr als 50 %
- Mehr Wohnkomfort durch gleichmäßige Temperaturen und weniger Zugluft
- Wertsteigerung der Immobilie und bessere Vermietbarkeit
- Maximale staatliche Förderungen nutzbar
- Gesetzeskonformität und Zukunftssicherheit
Förderprogramme für Häuser mit Klasse H
Häuser mit sehr schlechter Energieeffizienz erhalten höchste Fördersätze:
- BAFA: Zuschüsse bis zu 20 % für Einzelmaßnahmen wie Dämmung
- KfW: zinsgünstige Kredite + Tilgungszuschüsse für Effizienzhaus-Standards
- iSFP-Bonus: +5 % Förderung, wenn nach einem individuellen Sanierungsfahrplan saniert wird
- Steuerliche Absetzbarkeit: bis zu 20 % der Sanierungskosten über drei Jahre
Pluimers unterstützt Sie bei der Beantragung aller relevanten Fördermittel, damit Sie Ihr Budget optimal nutzen können.
Warum Pluimers? Ihr Sanierungspartner für Häuser mit Klasse H
- Über 40 Jahre Erfahrung in der Sanierung energetisch schlechter Gebäude
- Spezialist für Dach-, Fassaden- und Fußbodendämmung, Kerndämmung, Einblas- und Sprühdämmung
- Lösungen auch für schwer zugängliche Bauteile
- Erfahrung mit Altbauten, denkmalgeschützten Gebäuden & bewohnten Objekten
- Komplettlösungen oder Sanierung in Etappen – ganz nach Ihrem Budget
- Unterstützung bei BAFA- & KfW-Förderanträgen
Häufig gestellte Fragen zur Energieeffizienzklasse H
Welche Häuser müssen bis 2030 saniert werden?
Aktuell sieht das Gebäudeenergiegesetz (GEG) vor, dass Gebäude mit sehr schlechter Energieeffizienz wie Klasse H langfristig modernisiert werden müssen. Für unsanierte Altbauten, die verkauft oder neu vermietet werden, kann bereits heute eine Sanierungspflicht bestehen.
Wie hoch sind die Sanierungskosten für ein Haus der Energieeffizienzklasse H?
Die Kosten hängen von Größe, Bauweise und gewählten Maßnahmen ab. Bei Klasse H ist oft eine umfassende Sanierung nötig. Beginnt man mit günstigen Maßnahmen wie Kellerdeckendämmung oder Kerndämmung, können bereits spürbare Verbesserungen im mittleren vierstelligen Bereich erzielt werden. Mit Förderung lassen sich diese Kosten deutlich senken.
Was bedeutet die Energieeffizienzklasse H im Energieausweis?
Sie zeigt an, dass ein Gebäude extrem ineffizient ist und pro Quadratmeter mehr als 250 kWh Energie pro Jahr verbraucht. Das entspricht dem höchsten Energiebedarf aller Klassen und signalisiert massiven Handlungsbedarf.
Was ist die schlechteste Energieeffizienzklasse bei Häusern?
Die Klasse H ist die schlechteste Einstufung. Sie steht für sehr hohe Energiekosten, niedrigen Wohnkomfort und deutlichen Sanierungsbedarf.
Jetzt handeln – Ihre Sanierungsberatung für Klasse H
Je früher Sie beginnen, desto schneller profitieren Sie von niedrigeren Heizkosten und maximalen Förderungen.
Kontaktieren Sie uns und vereinbaren Sie jetzt Ihren kostenlosen Dämmcheck, damit Ihr Haus zukunftssicher wird.
Disclaimer
Die Informationen in diesem Blog dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Obwohl der Inhalt mit größter Sorgfalt erstellt wurde, übernehmen wir keine Gewähr für Vollständigkeit, Aktualität oder Richtigkeit.
Die Anwendung der beschriebenen Methoden oder Empfehlungen erfolgt auf eigenes Risiko.
Bitte konsultieren Sie stets ein anerkanntes Dämmunternehmen oder einen bautechnischen Fachberater, bevor Sie Entscheidungen treffen oder Arbeiten durchführen.