Die Kerndämmung ist eine einfache, effiziente und kostengünstige Möglichkeit, Ihr Haus energetisch auf den neuesten Stand zu bringen – ohne aufwendige Bauarbeiten. In diesem Beitrag erklären wir, was eine Kerndämmung ist, wie sie funktioniert, welche Vorteile sie bietet und ob Ihr Haus dafür geeignet ist.
Was versteht man unter Kerndämmung?
Die Kerndämmung – auch Hohlraum- oder Hohlschichtdämmung genannt – ist ein Verfahren zur Wärmedämmung von zweischaligem Mauerwerk. Dabei wird der Luftspalt zwischen der inneren und äußeren Wand mit Dämmmaterial gefüllt, sodass eine durchgehende, dämmende Schicht entsteht.
Typisch ist dieses Mauerwerk bei Häusern, die zwischen den 1950er- und 1990er-Jahren gebaut wurden. Der ursprünglich leere Hohlraum diente zur Feuchtigkeitsregulierung – heute kann er energetisch sinnvoll genutzt werden.
Wie funktioniert eine Kerndämmung technisch?
Das Verfahren basiert auf der Einblasdämmung: Über kleine Bohrlöcher im Mauerwerk wird das Dämmmaterial mit Luftdruck in den Hohlraum eingebracht. Dort verteilt es sich gleichmäßig und schließt lückenlos ab – ohne dass Wände geöffnet oder Fassade beschädigt werden muss.
Verwendete Materialien:
- EPS-Perlen (Styroporkügelchen): wasserabweisend, langlebig, hohe Dämmwirkung
- Glaswolle oder Steinwolle: nicht brennbar, schalldämmend
- Zellulose oder andere ökologische Varianten: nachhaltig und diffusionsoffen (je nach Anwendungsfall)
Der gesamte Vorgang dauert meist nur wenige Stunden – ohne nennenswerte Beeinträchtigung des Wohnalltags.
Vorteile der Kerndämmung für Hausbesitzer
Eine professionell ausgeführte Kerndämmung bringt zahlreiche Vorteile:
- Heizkosten senken: Bis zu 20–25 % Energieeinsparung möglich – vor allem bei ungedämmten Altbauten.
- Wärmebrücken vermeiden: Die gleichmäßige Füllung des Hohlraums verbessert den gesamten Wärmeschutz.
- Wohnkomfort steigern: Gleichmäßigeres Raumklima, keine kalten Wände.
- Geringer baulicher Aufwand: Kein Gerüst notwendig, keine Innenarbeiten.
- Wertsteigerung: Verbesserte Energieeffizienzklasse erhöht den Immobilienwert.
- Förderfähig: BAFA-Zuschüsse und steuerliche Absetzbarkeit möglich.
Gesetzliche Rahmenbedingungen & Fördermöglichkeiten
Die Kerndämmung erfüllt die Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) – Voraussetzung ist, dass bestimmte U-Wert-Grenzen eingehalten werden. Bei fachgerechter Ausführung ist das problemlos möglich.
Staatliche Förderungen:
- BAFA-Zuschuss: Bis zu 20 % Förderquote möglich – inkl. iSFP-Bonus bei Sanierungsfahrplan.
- KfW-Kreditprogramme: Zinsgünstige Finanzierung bei umfassender Sanierung.
- Steuerbonus: 20 % der Kosten über drei Jahre steuerlich absetzbar.
Wichtig: Förderanträge müssen vor Beginn der Arbeiten gestellt werden – ein zertifizierter Fachbetrieb wie Pluimers unterstützt Sie dabei.
Ist mein Haus für Kerndämmung geeignet?
Nicht jedes Haus hat ein zweischaliges Mauerwerk – prüfen Sie vorab:
- Baujahr: Häuser zwischen ca. 1950 und 1990 haben häufig geeignete Hohlschichten.
- Wandaufbau: Eine Endoskopie (Kamerauntersuchung) kann die Hohlraumtiefe prüfen.
- Fassade: Muss intakt sein (keine Risse oder Durchfeuchtung).
- Zugang: Außenbereich muss zugänglich sein für das Einblasgerät.
Wenn Sie unsicher sind, beraten unsere Experten von Pluimers Sie gerne bei einem Vor-Ort-Termin.
Kerndämmung lohnt sich – besonders für Altbauten
Die Kerndämmung ist eine der effizientesten Maßnahmen zur Fassadendämmung – sie ist schnell umgesetzt, vergleichsweise kostengünstig und bietet langfristige Energieeinsparung. Gerade bei Altbauten mit ungedämmtem Mauerwerk zahlt sich die Maßnahme schnell aus.
Pluimers Dämmtechnik bringt über 50 Jahre Erfahrung in der Kerndämmung mit – und bietet Ihnen individuelle Beratung, Fördermittelservice und fachgerechte Ausführung aus einer Hand.
Lassen Sie jetzt prüfen, ob Ihr Haus für eine Kerndämmung geeignet ist. Vereinbaren Sie noch heute ein kostenloses Beratungsgespräch mit unseren Dämmexperten!
Disclaimer
Die Informationen in diesem Blog dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Obwohl der Inhalt mit größter Sorgfalt erstellt wurde, übernehmen wir keine Gewähr für Vollständigkeit, Aktualität oder Richtigkeit.
Die Anwendung der beschriebenen Methoden oder Empfehlungen erfolgt auf eigenes Risiko.
Bitte konsultieren Sie stets ein anerkanntes Dämmunternehmen oder einen bautechnischen Fachberater, bevor Sie Entscheidungen treffen oder Arbeiten durchführen.