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Feuchtigkeit im Mauerwerk ist ein häufig unterschätztes Problem – besonders in Gebäuden mit zweischaligem Mauerwerk. Wird die Feuchtigkeit nicht rechtzeitig erkannt und beseitigt, kann sie langfristig zu Schimmelbildung, Energieverlusten und Bauschäden führen. In diesem Beitrag erfahren Sie, welche Ursachen Feuchtigkeit in der Hohlwand haben kann, wie Sie sie erkennen und welche Maßnahmen helfen, Ihr Zuhause dauerhaft zu schützen.
Feuchtigkeit in der Wand kann unterschiedliche Ursachen haben – abhängig vom Baujahr, der verwendeten Konstruktion und dem Zustand der Bausubstanz. Besonders ältere Häuser mit zweischaligem Mauerwerk – auch Hohlwand genannt – sind anfällig für aufsteigende Feuchtigkeit oder undichte Fugen.
Typische Ursachen sind:
Feuchte Wände wirken nicht nur ästhetisch unangenehm, sondern schaden auch der gesamten Bausubstanz und Wohnqualität. Wenn Feuchtigkeit in der Wand verbleibt, kann das schwerwiegende Folgen haben:
Eine feuchte Wand ist nicht immer sofort erkennbar. Typische Hinweise sind:
Wer eine feuchte Wand erkennen möchte, sollte eine Feuchtigkeitsmessung an dieser durchführen. Dabei helfen Hygrometer oder spezielle Messgeräte für Feuchtigkeitswerte in der Wand. Die Messergebnisse geben Aufschluss darüber, wie feucht eine Wand wirklich ist und ob Maßnahmen erforderlich sind.
Für Wohnräume gelten Feuchtigkeitswerte von unter 80 % (bei Widerstandsmessgeräten) bzw. unter 5 % (bei CM-Messung) als unbedenklich. Liegen die Werte darüber, sollte die Ursache schnellstmöglich geklärt werden.
Die richtige Maßnahme hängt davon ab, wie die Feuchtigkeit in die Wand gelangt ist. Diese Optionen stehen zur Verfügung:
Ursachenanalyse durch Experten
Eine professionelle Feuchtigkeitsmessung und Begutachtung durch Fachleute gibt Klarheit über das Ausmaß des Problems.
Trockenlegung der Hohlwand
Je nach Feuchtequelle kann die Wand geöffnet und getrocknet oder über spezielle Verfahren wie Luftaustrocknung oder Injektionstechnik behandelt werden.
Austausch ungeeigneter Dämmmaterialien
In manchen Fällen muss das alte Dämmmaterial aus dem Hohlraum entfernt und durch feuchtigkeitsresistente Dämmstoffe ersetzt werden.
Wiederherstellung der Bauphysik
Durch das Schließen von Rissen, wieder herstellen der Fugen, das Imprägnieren der Außenwand oder das Einbringen einer Horizontalsperre lassen sich viele Ursachen dauerhaft beheben.
Feuchtigkeit in Hohlmauerwerk lässt sich durch gezielte Trocknungsmaßnahmen (z. B. mit Luftentfeuchtern, Heiztechnik oder Injektionen) entfernen. Wichtig ist dabei, auch die Ursache zu beseitigen – etwa durch Fassadenimprägnierung, Austausch des Dämmmaterials oder Abdichtung gegen aufsteigende Feuchtigkeit.
Die wirkungsvollste Maßnahme gegen feuchte Wände ist die Prävention. Folgende Schritte helfen, Feuchtigkeit in den Wänden langfristig zu vermeiden:
Feuchtigkeit in der Wand ist kein Schönheitsfehler, sondern ein ernstzunehmendes Bauproblem. Besonders in Hohl- oder zweischaligem Mauerwerk kann eindringende Nässe zu Wärmebrücken, Schimmel und Bauschäden führen. Wer feuchte Wände frühzeitig erkennt und geeignete Maßnahmen ergreift, schützt seine Immobilie und verbessert zugleich die Energieeffizienz.
Sie vermuten Feuchtigkeit in den Wänden oder wollen wissen, ob eine Hohlwanddämmung in Ihrem Haus noch intakt ist? Unsere Mitarbeiter bei Pluimers Dämmung beraten Sie gerne, unverbindlich vor Ort.
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Die Anwendung der beschriebenen Methoden oder Empfehlungen erfolgt auf eigenes Risiko.
Bitte konsultieren Sie stets ein anerkanntes Dämmunternehmen oder einen bautechnischen Fachberater, bevor Sie Entscheidungen treffen oder Arbeiten durchführen.
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