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In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie ein zweischaliges Mauerwerk dämmen, welche Methoden zur Hohlraumfüllung es gibt, mit welchen Kosten Sie rechnen müssen und welche staatlichen Förderungen wie die KfW Ihre Investition unterstützen.

Was ist ein zweischaliges Mauerwerk?

Ein zweischaliges Mauerwerk besteht aus einer tragenden Hintermauer und einer äußeren Klinkerfassade, zwischen denen sich eine Luftschicht befindet. Diese Bauweise war besonders in Altbauten der 1950er bis 1990er Jahre weit verbreitet.

Ohne Dämmung geht durch die Luftschicht viel Wärme verloren – insbesondere dann, wenn keine Kerndämmung vorhanden ist. Genau hier setzt die nachträgliche Mauerwerk-Dämmung an: Der Hohlraum im Mauerwerk wird gefüllt, um Energieverluste zu minimieren und Heizkosten zu senken.

Methoden zur nachträglichen Dämmung

1. Einblasdämmung mit Polystyrolkügelchen (EPS)

Die Einblasdämmung erfolgt über kleine Bohrlöcher, durch die feine Polystyrolkügelchen in die Luftschicht eingeblasen werden. Diese passen sich gut an unregelmäßige Strukturen an, sind wasserabweisend und setzungssicher.

2. Einblasdämmung mit Glas- oder Steinwolle

Glas- oder Steinwolle bietet zusätzlich zur Wärmedämmung einen hervorragenden Schall- und Brandschutz. Sie eignet sich vor allem bei großen oder ungleichmäßigen Hohlräumen im Mauerwerk.

3. PU-Schaum

Polyurethan-Schaum füllt selbst kleinste Zwischenräume vollständig aus.

Voraussetzungen & Prüfung

Bevor das zweischalige Mauerwerk mit Kerndämmung versehen wird, prüfen Fachbetriebe wie Pluimers Dämmung:

  • Ob ein ausreichender Hohlraum vorhanden ist
  • Ob der Hohlraum frei von Bauschutt oder Feuchtigkeit ist
  • Ob die Fassade intakt ist (z. B. keine Risse oder Schäden im Klinker)

Eine Endoskopie liefert Klarheit über den Wandaufbau und die Eignung für die Einblasdämmung.

Vorteile der Einblasdämmung

  • Schnell & sauber: Keine großen Baustellen und Bohrlöcher werden nach der Dämmung optisch unauffällig verschlossen
  • Hoher Spareffekt: Heizkosten können um bis zu 30 % gesenkt werden
  • Kurze Amortisation: Die Investition rechnet sich oft nach 4–7 Jahren
  • Wertsteigerung: Verbesserte Energieeffizienz des Gebäudes
  • Nachhaltigkeit: Geringerer CO₂-Ausstoß und weniger Umweltbelastung

Kosten: Was kostet die nachträgliche Dämmung?

Die Kosten für die Einblasdämmung hängen ab von:

  • Größe der zu dämmenden Fläche
  • Art des Dämmmaterials (z. B. EPS vs. Steinwolle)
  • Zugänglichkeit der Fassade
  • Notwendige Vorarbeiten (z. B. Risssanierung)

Genaue Preise erhalten Sie im Rahmen einer individuellen Vor-Ort-Beratung.

Sanierungsförderung: Welche Unterstützung gibt es?

Für die nachträgliche Dämmung von zweischaligem Mauerwerk stehen Ihnen attraktive Fördermöglichkeiten zur Verfügung:

  • BAFA-Förderung: Bis zu 15 % Zuschuss bei Einzelmaßnahmen
  • KfW-Förderung: Zinsgünstige Kredite und Zuschüsse im Rahmen der BEG
  • Steuerliche Förderung: Bis zu 20 % der Sanierungskosten über drei Jahre absetzbar
  • Regionale Programme: In vielen Bundesländern oder Kommunen erhältlich

Tipp: Für eine erfolgreiche Antragstellung ist in der Regel die Einbindung eines zertifizierten Energieberaters notwendig.

Mögliche Risiken & Einwände

Auch wenn die Einblasdämmung bei zweischaligem Mauerwerk eine bewährte Methode ist, sollten folgende Punkte beachtet werden:

  • Feuchtigkeit im Hohlraum kann die Dämmwirkung beeinträchtigen – vorher prüfen lassen
  • Nicht alle Wände sind geeignet – z. B. bei fehlender Luftschicht oder statischen Problemen
  • Dämmmaterial muss zur Bausubstanz passen – sonst Gefahr von Schimmel oder Setzungen

Ein erfahrener Fachbetrieb kann diese Risiken im Vorfeld zuverlässig ausschließen.

Fazit: Zweischaliges Mauerwerk effizient nachrüsten

Die nachträgliche Dämmung eines zweischaligen Mauerwerks ist eine der effizientesten Sanierungsmaßnahmen im Gebäudebestand. Mit vergleichsweise geringem Aufwand lassen sich spürbare Einsparungen erzielen – bei Heizkosten, CO₂-Ausstoß und langfristigen Sanierungskosten.

Ob Sie Hohlräume im Mauerwerk füllen, eine Klinkerdämmung nachträglich ergänzen oder die Kerndämmung beim Altbau umsetzen möchten: Unsere Experten bei Pluimers beraten Sie gerne – persönlich, unverbindlich und vor Ort.

Disclaimer

Die Informationen in diesem Blog dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Obwohl der Inhalt mit größter Sorgfalt erstellt wurde, übernehmen wir keine Gewähr für Vollständigkeit, Aktualität oder Richtigkeit.

Die Anwendung der beschriebenen Methoden oder Empfehlungen erfolgt auf eigenes Risiko.

Bitte konsultieren Sie stets ein anerkanntes Dämmunternehmen oder einen bautechnischen Fachberater, bevor Sie Entscheidungen treffen oder Arbeiten durchführen.

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